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PRAUNUS

Der ehemalige deutsche Fischereiforschungskutter wurde im Juni 1949 auf der Boddenwerft in Damgarten gebaut und am 7. November 1949 als „Erfurt“ mit dem Fischereikennzeichen SAS 115 in Dienst gestellt. Sein Heimathafen war Sassnitz. Der Kutter gehörte zu einer Serie von 17-Meter-Kuttern, die in der DDR unter dem Namen „Fischkutter Typ D“ in großer Zahl gebaut wurden. Im Juni 1982 wurde der Kutter für Forschungsarbeiten gechartert. Zum 1. Januar 1983 kaufte das Institut für Hochseefischerei und Fischverarbeitung in Rostock den Kutter, baute ihn zum Fischereiforschungskutter um und benannte ihn in „Clupea“ um, benannt nach dem lateinischen Namen des Herings. Bis Ende 1991 war der Kutter für Probefänge von kommerziell genutzten Fischarten in Jungfisch- und Laichgebieten sowie für die Erprobung neuer Fanggeräte und -techniken im Einsatz. Im Juli 2012 wurde das Schiff schließlich für 15.000 Euro verkauft, umgebaut und nach Rostock-Marienehe verlegt, wo es den neuen Namen PRAUNUS erhielt. Der Kutter wurde weiterhin für private Forschungszwecke genutzt und setzte damit seine lange Geschichte der wissenschaftlichen Nutzung fort.

 

Typ

Forschungsschiff

Flagge

Flagge von Deutschland

Länge ü.A.

17.6

Baujahr

1949

Rumpflänge

15.68

Tiefgang

2.4

Hinweis zu den Abkürzungen:

71-93 = Stadthafen | Marine HD = Marinestützpunkt Hohe Düne | HH = Haedgehafen | MH = Museumshafen Verein | NK = Neptunkai (NK 4-6) | Ocean’s End = Stadthafen (Höhe Restaurant Borwin) | RFH = Rostocker Fracht- und Fischereihafen | WMD = Passagierkai Warnemünde (P1-7) | YHD = Yachthafenresidenz Hohe Düne (Steg R) Änderungen vorbehalten!

Impressionen der Hanse Sail

Erlebnis voraus mit bleibenden Erinnerungen!