Mit Sicherheit viel Spaß an der Kaikante

Sicherheitsmitarbeiter Patrick Brandt steht bereit. An einem der insgesamt fünf Eingänge am Stadthafen kontrolliert er täglich, ob die Besucher der Hanse Sail geimpft, getestet oder genesen sind. Nur, wer einen entsprechenden Nachweis erbringen kann, wird von ihm durchgewunken. Und das klappt gut: „Die meisten Leute sind schon prima vorbereitet“, sagt er und nickt einer Dame zu, die ihm gerade ihren Impfpass hinhält.

Die Besucherzahlen immer im Blick hat Marco Uhlich vom Hanse Sail Büro. Über Funk steht er mit den Kollegen am Einlass in Kontakt. Sobald die Marke von 12 000 Menschen erreicht ist, gibt es bereits den ersten Hinweis von ihm an das Sicherheitsteam. „Dann wissen alle Bescheid, dass es langsam eng wird auf der Veranstaltungsfläche“, sagt er.

Denn: Bei 15 000 Menschen auf dem Gelände ist erst einmal Schluss. Erst, wenn sich die nächsten Gäste vom zentralen Veranstaltungsgelände wegbewegen, gibt es grünes Licht von ihm, sodass wieder neue Besucher die Schranken passieren können. „Ich finde es gut, dass die Anzahl der Personen auf dem Gelände begrenzt ist“, sagt Timo Neulicht. Gemeinsam mit seiner Freundin schlendert er gemütlich über das Hauptdeck – der Fläche auf der die Gäste kulinarische Vielfalt erleben können. „Das verleiht ein gutes Gefühl.

Wenige Meter weiter haben sich Ramona Friedrich und Fanny Junge ans Ende einer überschaubaren Schlange vor den Eingang gestellt. Mit dem Personalausweis und dem Impfnachweis in der Hand dauert es nur wenige Minuten, da befinden sich die beiden schon an der Kaikante. „Es ging alles sehr viel schneller, als gedacht“, sagt Junge mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Jetzt kann das Vergnügen beginnen.“

 

Susanne Gidzinski