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5. - 8. August 2021

Bestandssicherung im Hans Sail Verein

In den letzten Tagen, Wochen und Monaten stand in der Hanse-Sail-Vereinsarbeit zunächst ein hartnäckiges Ringen des Vorstands um Dr. Frank Elsner, Wolfgang Lass, Schatz-meisterin Karin Nagel und allen anderen für die Vereinsexistenz im Vordergrund ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Zweitens war die Aufrechterhaltung und Existenzsicherung unserer engagierten Frauen um Mandy Schulz aus der Buchungszentrale zur Gewinnung von Firmen und Einzelbewerbern für Ausfahrten zur 30. Hanse Sail vom 05.-08. August 2021 für unseren Verein lebenswichtig. Nachdrücklich und konsequent ging es aber auch  drittens um die Sicherung unseres Betreuerteams um Valentina  Dabergott.

 

Kleine Bilanz des Projektteams „Hein Hannemann“

Nicht aufgeben wollte auch unser Projektteam „Hein Hanne-mann“ seine Anstrengungen und neuen Ideen. Und davon gab es so einige von den Vereinsmitgliedern um Karin Nagel, Rita Schumacher, Christine Sydow, Richard Lotz, Wolfgang Müller und weitere Engagierte und Neugierige. Sicher kann hier nicht alles verraten werden. Aber bisherige Aktivitäten wie zwei Filmproduktionen, Rundfunksendungen, Medienarbeit , Ausfahrten mit solchen Seglern wie die bisherigen mit dem Haikutter „Gefion“, dem Lotsenschoner Atalanta, dem polnischen Vollschiff und Segelschulschiff Dar Mlodziezy oder dem russischen Vollschiff und Segelschulschiff MIR für die Projektakteure und Förderer sowie Freunde von Hein und seinen Freunden sollten weitergeführt werden. Eine stärkere Konzentration auf Lesungen, Gespräche, Stadtrund-gänge mit Medienbegleitung bis hin zur darstellenden Kunst (Theater, Kabarett), weiter gute Kontakte zu Ottmar Schiffer-Beltz und seinen Künstlern vom Erdbeerhof Rövershagen sowie Innungs- und Schneidermeister Andreas Kiefer, unseren Vereinsmitgliedern.

 

Neue Herausforderungen

Aktuell stehen wir mit unserer kreativen Projektgruppe erneut vor großen Herausforderungen trotz oder wegen der Corona-Pandemie, mit der wir leben lernen müssen, ohne unsere Ansichten und Vorhaben aufzugeben.

 

„Hein Hannemann up Platt“

Und zum Ende dann die Medienmeldungen über die Übergabe plattdeutscher Übersetzungen zum Buchprojekt „Hein Hannemann up Platt“ des Heimatverbandes M-V, initiiert vom Lexikus-Verlag Bad Kleinen mit unseren Vereinsmitglieder Carola und Steffen Herbst, von Ulrike Stern vom Kompetenz-zentrum für Niederdeutschdidaktik an der Uni Greifswald und vorbereitet von 23 Plattdeutschakteuren aus ganz M-V. Dann gibt es endlich eine einheitliche niederdeutsche Fassung des Hannemann-Romans.

 

Neues Projekt mit dem Familienkompetenzzentrum Lichtenhagen, Betreiber ASB Rostock

Fakten: 1981 Kinderheim mit der „Platte“ 1992 ASB als Immobilie übernommen, Gesamtfläche 2.150 qm, 1995 Betreuungskonzept umstrukturiert bei unterschiedlichen Wohnformen, bis 2019 rd. 10,5 Mio. EURO aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Naturnaher Ansatz bei angrenzendem Stadtpark des ASB „in natura“ in der architektonischen Gestaltung des gesamten Projekts. Entwicklung durch den Eigenbetrieb kommunale Objektbewirtschaftung und – entwicklung (KOE) im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Geschäftsführerin ist Dr. Andrea Rittiger; Einrichtungsleiterin des Kinder- und Jugendhilfezentrums ist Anke Baumann.

Wir haben es zur Zeit mit dem neuen Projekt  „Hein Hannemann Passagen“ mit Prolog als kabarettistische Textvorlage vom Ro(hr)stock- Chef, Autor und Akteur Michael Ruschke zu tun und sind dabei, unsere jungen  Kontakte zu den Kindern, Jugendlichen und Familien, Mitarbeitern oder BetreuerInnen des Projekts „über 25 Jahre Kinder- und Jugendhilfe des ASB“ in Lichtenhagen auszubauen und zu festigen. Genauso wie unsere KITA „Hein Hannemann“ in Dierkow, die sich aus der bisherigen integrativen KITA „Sandmännchen“, einem ehemalige Kinderheim aus DDR-Zeiten, zu einem unserer Lieblingsprojekte („Wir sind Hein Hannemann“) entwickelte, war auch in Lichtenhagen der Ausgangspunkt der aktuellen Situation ein Kinderheim aus der Zeit vor dem gesellschaftlichen Umbruch 1989/90. Mehrere große Kinderheime wurden aufgelöst und es gibt jetzt einen drei Häuser umfassenden Campus, siebzehn Wohngruppen und flexible Hilfsformen für Familien und ihre Kinder. „25 Jahre Mittendrin“ lautet das Motto und bezieht tiergeschützte Pädagogik, Treffen auf dem Bauernhof, gemeinsames Wohnen, ein Werkstatt-Projekt, Hilfe zur Selbsthilfe, umfangreiche Kinderprogramme und eben jetzt mit unserer Unterstützung und Hilfe für Theater, das Musikprojekt „Beste Freunde“, gemein-sames Singen oder Kabarett als bereichernde, lebensbe-jahende Elemente mit ein. Haus 1 ist „Waldquelle“ als Symbol für die Gemeinschaft und mit einem Flachbau für Veranstal-tungen und Freizeitbeschäftigungen sowie die Büros der Familienhelfer; das Haus 2 „Blattzauber“ für die Kindheit mit 34 Kindern und Jugendlichen in drei Wohngruppen und das Haus 3 „Windspiel“ als Haus der Familie mit 18 Müttern und Vätern mit ihren Kindern

Eine gemeinsame zukünftige Kooperation kann uns nur stärker machen. Ein Rappsong aus dem Musikprojekt „Beste Freunde“ bringt es auf den Punkt: „Ich kam auf die Straße nach den Schlägen. Denn meine Mutter wollte nicht mehr mit mir reden.“

Dieses Bild ist im Rahmen der Projektarbeit des ASB Familienkompetenzzentrum entstanden.