German
English
8.-11. August 2019

10. Haikutter-Regatta: Die Suche nach dem Wind

8.8.2018 l Schnell wie ein Hai wollten sie den Weg vom dänischen Nysted nach Rostock absolvieren. 15 Haikutter machten sich dafür am Vortag der Hanse Sail um 12 Uhr hoffnungsvoll auf den Weg über die Ostsee.

Mit an Bord waren 90 Gäste, die sich auf ein Segelerlebnis freuten. Leider hatte Aiolos, der Gott des Windes, auch zur Jubiläumsausgabe kein Einsehen mit den kleinen wendigen Schiffen – kurz nach dem Start schlief der Wind ein und es herrschte – mal wieder – Flaute.

Um 14 Uhr entschied Regattaleiter Stefan Schwannecke nach langem Warten und Hoffen auf reguläre Regatta-Bedingungen, die Wettfahrt abzubrechen. „Ich bin schon seit mehreren Jahren bei der Regatta dabei. In diesem Jahr war segeln leider erneut nicht möglich, aber die Stimmung an Bord war dennoch fantastisch“, äußerte Volker Gries. „Aber vielleicht klappt es im nächsten Jahr wieder mit einer rasanten Fahrt über das Meer“, ergänzt er hoffnungsfroh.

Kleiner Rückblick
Bereits 2009, zur ersten Regatta passierte es: alles war vorbereitet und dann – kein Wind, die Regatta musste abgesagt werden. Neben Jahren mit zu wenig oder zu viel Wind folgte 2012 erstmals eine reguläre Regatta, die die „Olander“ aus Polen für sich entscheiden konnte. „Baden statt segeln“ war das Motto 2013, denn fehlender Wind machte das Segeln auch in diesem Jahr unmöglich, so dass die mitgereisten Gäste ein Bad in der Ostsee genießen konnten. In den beiden Folgejahren musste eine Kursverkürzung wegen Flaute vorgenommen werden. 2016 hat es dann endlich wieder geklappt: Alle teilnehmenden Haikutter konnten die komplette Strecke unter Segeln absolvieren. Schnellstes Schiff war die „Phoenix“ (Deutschland), die die Strecke von Nysted nach Warnemünde in unfassbaren 3 Stunden und 2 Minuten absolvierte.

Britta Trapp

Bildunterschrift
Mit Gästen an Bord nehmen die Haikutter vor Nysted Kurs auf Rostock. Foto: Hanse Sail/Volker Gries

Sail with us
during the Hanse Sail 2015

Online-Ticketing