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9.-12. August 2018

Offener Stützpunkt und Open-Ship der Marine

Die Marine am Passagierkai Warnemünde, Foto: Bundeswehr/Björn Wilke

Das neueste Seemannsgarn für unsere Gäste
Die Basis ist Heimathafen für alle Korvetten der Marine, eine von ihnen bietet an allen Tagen Offenen Stützpunkts ein Open-Ship an. Die knapp 90 Meter langen Schiffe sind weltweit im Einsatz – vom Schutz vor Piraten im Indischen Ozean über die Fahndung nach Schmugglern im Mittelmeer bis zum Flaggezeigen in der Ostsee. Gehen Sie an Bord, sprechen Sie mit der Besatzung und erfahren Sie mehr aus ihrem Alltag – und ihren Missionen auf allen Weltmeeren!

Ebenfalls in Warnemünde zuhause sind Versorgungsschiffe der Marine, die Tender. Sie sorgen dafür, dass Schiffe wie die Korvetten im Einsatz erst richtige Ausdauer bekommen. Ohne einen Tender bleiben Korvetten nur sechs Tage auf See; gemeinsam mit einem haben sie 21 Tage Stehzeit in See, bevor sie wieder einen Hafen anlaufen müssen. Schauen Sie sich beim Open-Ship auch eine solche schwimmende Marinebasis genauer an!

Shantychor, Speedboote und Erbsensuppe
Im Stützpunkt Warnemünde, oder auf See, arbeiten 800 Soldatinnen und Soldaten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr. Diese Gastgeber bieten Ihnen neben ihren Schiffen noch weitere Attraktionen zur Hanse Sail: den traditionellen Shantychor genauso wie Mitfahrten im Segelkutter oder der Verkehrsbarkasse. Wer’s etwas schneller mag, ist eingeladen zu Ausfahrten mit unseren Speedbooten.

Neben der Marine präsentiert sich die Bundeswehr auch mit anderen Teilstreitkräften: Heer und Luftwaffe werden genauso vertreten sein wie der Sanitätsdienst und die Streitkräftebasis, das logistisch-organisatorische Herz der Bundeswehr. Zu ihr gehört – last but not least – auch die Militärmusik.

Das Essen im Stützpunkt wird reichen vom Fischbrötchen bis zur Rauchwurst, und auch die Erbsensuppe der Bundeswehr wird nicht fehlen.

Flaggschiff „Schleswig-Holstein“
Auf der anderen Seite der Warnow – am Passagierkai Warnemünde wird das Hanse-Sail-Flaggschiff der Deutschen Marine liegen: die Fregatte „Schleswig-Holstein“. Das 140 Meter lange Schiff ist seit 1994 im Dienst der Seestreitkräfte und erprobtes Arbeitspferd. Weiter gereist als „Sophie X“, so ihr Spitzname, mit ihrer Crew ist kaum ein anderes deutsches Marineschiff. Sie kennen das Kap der Guten Hoffnung am Südzipfel Afrikas genauso gut, wie sie sich schon manche „blaue Nase“ an Norwegens Nordkap geholt haben.

Das Mittelmeer ist praktisch ihr zweites Zuhause, aber der Heimathafen der „Schleswig-Holstein“ liegt auf der anderen Seite Norddeutschlands, in Wilhelmshaven. Zu ihr an Bord wird der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, am Abend des 9. August auch zu seinem traditionellen Empfang bitten.

Text: Presse- und Informationszentrum der Marine

MITSEGELN
während der Hanse Sail 2015

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