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10.-13. August 2017

Haikutter-Regatta: Zieleinlauf auf hoher See


Windstärke 3-4 herrschte in Nysted/Dänemark beim Start der 2. Haikutter-Regatta. Die 13 an den Start gegangenen Fischereifahrzeuge sowie die spontan angetretene Postyacht HIORTEN traten unter Segeln die 32 Seemeilen nach Rostock an. Doch auf hoher See ließen der Wind und damit auch die Geschwindigkeit nach.

Nach einiger Zeit sehr langsamen Vorankommens reagierte Regatta-Leiter Finn Hermanssen. Das Feuerlöschboot sowie die ELBE 1 bildeten etwa 12 Seemeilen vor Warnemünde (Tonne E69) eine Ziellinie auf hoher See. Als erster Haikutter überquerte gegen 17.30 Uhr die CARMELAN (D) die provisorische Markierung. Um 17.53 Uhr folgte die deutsche HANSINE. Nach der Flaute wurden Böen bis Windstärke 9 angekündigt, weswegen die Schiffe schleunigst ihren Motor anwarfen. Gegen 20.00 erreichten sie Rostock. Schiffe aus Deutschland, Schweden und Dänemark beteiligten an der Auftakt-Veranstaltung der Hanse Sail.

Die Haikutter-Regatta verkörpert in hohem Maße die Idee der Traditionssegelschifffahrt: Aufwändig werden die alten Fahrzeuge von Vereinsmitgliedern und Privatpersonen rekonstruiert und erhalten. Es wird geschätzt, dass über 8.000 dieser ehemaligen Fischereifahrzeuge am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. Ihrer Konkurrenz waren sie dadurch überlegen, dass sie es sowohl auf eine höhere Geschwindigkeit brachten, aber auch durch bauliche Finessen die Fangtechnologie deutlich beschleunigen konnten.

MITSEGELN
während der Hanse Sail 2015

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